Ferienhaus fotografieren

Wir lieben Sonnentage, die sind nicht nur gut für die Stimmung, auch ideal zum fotografieren von Immobilien. Klingt erstmal unwichtig, es ist jedoch auf den Bildern am Ende ein feiner Unterschied zu sehen, das Licht das an sonnigen Tagen eintritt, erhellt auch den Raum. Für die meisten Objekte wichtig, besonders wenn auch Außenaufnahmen gemacht werden sollen, dann ist auch die Tageszeit bedeutsam, wo die Sonne gerade steht.

Also wir starten bei schönsten Sonnenschein mit Fotoausrüstung und Deko-Körbchen im Gepäck, Zwischenstopp im Supermarkt, schnell noch frische Lebensmittel und Blumen einkaufen. Im schönen Mai fahren wir einmal über die ganze Insel bis nach Breege, hier erwartet uns der Vermieter und lässt uns rein, er hat vorab schon die Betten bezogen und räumt gerade noch die Stühle auf die Terrasse. Dann heißt es „Ankommen“ – kurz das Haus inspizieren, Licht überall anschalten und Ideen für die Fotos beraten. Zu allererst starten wir mit dem Bad, das ist am schnellsten vorbereitet, Hygieneeimer – falls störend – rausgeräumt, Seifenspender – wenn mit Drogeriewerbung – versteckt, Zahnputzbecher zurechtrücken, kleine Deko – wenn der Raum zu nackt wirkt. Da wir zu zweit arbeiten, geht einer zwischenzeitlich ins Schlafzimmer, Betten zurechtzupfen, Nachttisch dekorieren, Gardinen/ Rollos in Position bringen, dann folgen hier die Fotos. Da in dem Haus ein zweiter Schlafraum ist, dies mit getrennten Betten, haben wir hier noch ein paar Spielsteine arrangiert. Wohnzimmer und Küchenbereich sind immer recht aufwendig. Erstmal mussten hier kleine Details aufgeräumt und zurechtgestellt werden, wie das Kaminholz im Korb ordentlich legen, Kabel von Kaffeemaschine verstecken… Der Esstisch wurde von uns eingedeckt, mit frischen Brötchen und klassischen Frühstücksutensilien. Auf den Couchtisch ein paar Blumen und Rotwein mit Gläsern, am Küchentresen ein großer Obstkorb, die Küchenzeile bekam als Hingucker ein Brett mit knackigem Gemüse. Die geräumige Terrasse mit eigenem Gartenland drumrum brauchte nicht viel, auf den Tisch alles, was für einen Spieleabend benötigt wird hinräumen, einen Sonnenhut auf die Gartenliege und fertig. Nachdem alle Fotos drinnen und von draußen abgearbeitet waren, haben wir die Terrasse und den Garten noch so belassen, für Drohnenfotos. Bei diesem Haus fühlt man sich sehr behütet und für sich alleine, durch das viele Grün drumrum. Die Drohne hat durch ihre Vogelperspektive gezeigt, wie nah das Wasser doch ist, auf jeden Fall wichtig für den Gast.

Viele kleine Handgriffe, den Blick auf störende Details richten, teils wegräumen und passend dekorieren, etwas Urlaubsgefühl in den Bildern erlebbar machen, das ist unser Anliegen, wenn wir Ferienobjekte fotografieren.